Schlafstörungen

Wann spricht man von einer Schlafstörung?

Bei Schlafstörungen handelt es sich um Erkrankungen, die sich dadurch auszeichnen, dass den Betroffenen ein gesundes, reguläres Schlafverhalten fehlt und dass der Schlaf entweder in seiner Qualität oder Quantität beeinträchtigt ist. 

Im Laufe des gewöhnlichen und gesunden Nachtschlafs wechseln sich verschiedene Schlafphasen 3 bis 5 mal ab. Während der Nacht nehmen die Tiefschlafphasen ab, die REM Phasen dagegen an Dauer und Intensität zu. In den REM Phasen ist das Träumen charakteristisch. 

Die meisten Menschen, die über schlechten Schlaf klagen, leiden an einer Insomnie, an Schlaflosigkeit, die durch (individuell) zu wenig Schlaf gekennzeichnet ist. Sie haben Schwierigkeiten, einzuschlafen und/oder wachen nachts ein oder mehrmals auf. Dann liegen sie mitunter lange Zeit wach. Andere schlafen erst einmal fest, werden dann aber früh morgens unruhig und können keinen Schlaf mehr finden.

 

Es gibt verschiedene Arten von Schlafstörungen

  • Tagesschläfrigkeit (Hypersomnien),
  • schlafbezogene Bewegungsstörungen (wie das Restless-Legs-Syndrom) und
  • schlafbezogene Atmungsstörungen (z.B. Schlafapnoe).

 

Falsche Schlafgewohnheiten und äußere Störfaktoren kommen als Auslöser infrage. Vielfach stecken auch körperliche, neurologische oder psychische Erkrankungen dahinter.

In jedem Fall ist eine fachärztliche Abklärung über mögliche organische Ursachen im Vorfeld einer psychotherapeutischen Maßnahme erforderlich.

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Bestandteile des Therapieprozesses sind:

– Aufklärung über die Situation
– Schlafgewohnheiten checken
– Auslösefaktoren erkennen
– Konkrete Lösungsmodelle erarbeiten